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Die Geschichte einer begabten, widersprüchlichen Frau, die sich letztlich der Enge ihres Milieus beugt und auch ihrem Sohn nicht viel Freiheit zugesteht.

Thomas Maurenbrecher
Die Tochter des Magnaten

 

Ein Lebensbericht zwischen Fiktion und Wirklichkeit
circa 100 Seiten, 14 x 20,3 cm
Broschur
ISBN 978-3-85306-065-0
Edition Garamond
In Vorbereitung.

Über das Buch

Mit seinem Buch will Thomas Maurenbrecher, Wissenschaftler und Schriftsteller, das Leben seiner Mutter unvoreingenommen betrachten.

Die schöne, begabte Frau, die er als Kind liebte, wurde ihm zum „biografischen Widerhaken“, als sie immer mehr seine Spontanität und Offenheit ablehnte und ihn in seinen Ambitionen und Perspektiven beschränken wollte. Sie, die nur bedingt einen eigenen Lebensentwurf realisieren konnte, beteiligte sich am allgemeinen Dämpfen und Zurechtstutzen, auch wenn sie in anderer Hinsicht für ihn eintrat. Weil sie ihre Begabungen und Neigungen nicht entwickeln konnte und in Hobbys und Fantasiewelten auswich, unterstützte sie schließlich die Tabus und Ängste einer Umwelt, unter denen sie selbst gelitten hatte. So verhält sich ein Opfer, das die Täterperspektive übernimmt, wenn es nicht entkommen kann. Noch einmal soll ihr Leben erzählt und sollen ihre Freuden und Schmerzen beleuchtet werden – der Sohn will der Mutter gerecht werden.

Über den Autor

Foto Dr. Thomas Maurenbrecher, Edition Garamond

Geboren wurde Thomas Maurenbrecher 1940, er wuchs am Niederrhein auf und besuchte zum Schluss das Gymnasium in Oberbayern. Lesen war schon früh seine Leidenschaft.

Er studierte Wirtschaft und wurde in dieser Zeit sehbehindert. Nach einigen Jahren kaufmännischer Arbeit entschloss er sich, neu auszuholen: Er studierte fasziniert Soziologie, Ethnologie und Philosophie und arbeitete dann als Soziologe in der Feldforschung und der Lehre. Immer wieder war er sozialarbeiterisch tätig, mit Arbeitsmigranten und ihren Familien und mit psychisch Kranken in der Gemeindepsychiatrie.

In den Achtzigerjahren begann er zu schreiben. Immer stärker wurde sein Bedürfnis, sich in seiner eigenen Sprache auszudrücken und generell Grenzen zu überwinden. Er entdeckte die Kunst für sich, nachdem er die Erzählkultur in türkischen Dörfern erlebt hatte. Die anatolischen Bauern, „diese Laiensoziologen und Laienphilosophen“, bestärkten ihn in seiner Lust am Erzählen, an der Scherzkommunikation. Es war befreiend, Beobachtetes und Imaginiertes anders –unvoreingenommener – auszudrücken. Inzwischen ist eine Reihe von Erzählungen, Romanen und Gedichten entstanden.

Weitere Informationen finden Sie bitte unter www.thomas-maurenbrecher.de.

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