Edition Garamond

Die Bücher

Die AutorInnen

Termine / Veranstaltungen

Kontakt / Weitere Informationen

Presse

Soeben erschienen

Buchumschlag Katalin Jesch, Aste, Edition Garamond

Katalin Jesch
„… bis ein neuer Ast sich streckt“

Das Glück des Schreibens… sich in Wortbildern und Assoziationen ausdrücken zu können…ich denke oft: „ wie weit geht ein Wort…“

Katalin Jesch
„… bis ein neuer Ast sich streckt“

In der Tiefe des Wortes

120 Seiten
14 x 20,3 cm, Broschur
€ 19,80/sfr 32,70
ISBN 978-3-85306-057-5
Edition Garamond

Lesung

Lesung Katalin Jesch
„... bis ein neuer Ast sich streckt“

Samstag, den 11.6.2016
13 bis 14 Uhr
Kritische Literaturtage
KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnenpassage, Brunnengasse 71/Yppenplatz, Wien-Ottakring
Erreichbar mit der U6, Station Josefstädterstraße.
EINTRITT FREI
Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Lesung mit Katalin Jesch, Heidi Merkel und Wolfgang Pullmann

„Millefiori & was einem sonst noch alles blühen kann“
Wann: Do 01.10.19:30 Uhr
Wo: Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23 / H.C. Artmann-Platz
5020 Salzburg

Lesung mit Katalin Jesch aus ihrem noch nicht veröffentlichten Manuskript

Mit Bildern von Margit Steinberger und Rudolf Bruder
sowie musikalischer Begleitung von Michael Schmidt (Kontrabass)
Mittwoch, 13. Mai 2015
19.30 Uhr
„Igel Haus“
Kunstraum (30.04.2015 -17.05.2015)
Kulturverein(t) Oberndorf
Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen.

Über das Buch

Das Glück des Schreibens… sich in Wortbildern und Assoziationen ausdrücken zu können…ich denke oft: „ wie weit geht ein Wort…“

was macht mit mir, mit uns…Macht der Worte … was schwingt mit, welche Gefühle, Empfindungen übermittelt …wie berührt mich, welche Art…wie gehe ich damit um…Schönheit und Vielfältigkeit der gemeinsamen Sprache aufzeigen, nachspüren.

Nicht deutschsprachig aufgewachsen und somit ein gewisse Manko ausgleichen wollen…die Bemühung mich richtig, im Facettenreichtum die Dinge, Gedanken, Empfindungen, Fakten mit Licht- und Schattenseiten ausdrücken zu können, weiter geben, verständlich machen, richtig transportieren.

Bild Katalin Jesch, Autorin, Edition Garamond

Über die Autorin

Katalin Jesch wurde 1963 in Ungarn geboren und studierte in Budapest Betriebswirtschaft. Sie lebt seit 1989 in Österreich, in Oberndorf bei Salzburg, und ist leitende Angestellte einer mittelständischen Firma.

Sie war von klein auf ein „Bibliothekskind“ und ging schon im Kindergartenalter mindestens einmal in der Woche dorthin. Später war sie langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin der Bibliothek Oberndorf. Außerdem Mitbegründerin und Mitorganisatorin der Gruppe wort.kraft.stoff, Veröffentlichungen in Anthologien bei Vindobona, arovell und Realis. Über ihr Schreiben sagt sie: Ich habe so ein Gefühl, dass ich mich im Deutschen nicht so ausdrücken kann, wie ich mich in meiner Muttersprache artikulieren oder die Dinge beleuchten könnte. Deshalb habe ich versucht, dieses Manko, diese Art Abwesenheit mit meinen Wort-Bilder zu ersetzen und so die in mir entstandene Leere, diese Kluft, zu füllen.

Ich möchte deshalb diesen Zyklus denen widmen, die die deutsche Sprache nich als Muttersprache erlernt haben, die im deutschsprachigen Raum mit uns leben, aber sich nicht deutsch zu sprechen trauen. Die ihre Stimme nicht benützen oder zu erheben wagen. Meine Worte sollen sie ermuntern, ihre eigene Sprache, ihre eigenen Worte kreativ zu benützen, in die deutsche Sprache zu transformieren und damit unsere gemeinsame Sprache zu bereichern. Ich glaube, wir könnten voneinander viel lernen …

 

Rezension in "Literatur und Kritik"

„Katalin Jesch wurde 1963 in Ungarn geboren und lebt seit 1989 in Oberndorf bei Salzburg. Deutsch ist ihr also Fremd- und neue Muttersprache zugleich. Das merkt man ihrem ersten Gedichtband … bis ein ein neuer Ast sich streckt auch an – nicht aber im mangelhaften und Gebrauch der Wörter, sondern im Gegenteil: im bewussten Einsatz von Metaphern, (Zeilen-)Brüchen und einer großen formalen Vielfalt.
Jesch, die jahrlang Teilnehmerin von Schreibwerkstätten war, widmet sich in ihren Gedichten einem einzigen Thema: der Sprache und dem Übersetzen. Sie tritt in einen Dialog mit dem ihr bisweilen immer noch fremden Idiom, dreht und wendet die Wörter und reflektiert das soeben Geschriebene. Dabei gelingen ihr starke Bilder (»Dauerregen der Dinge«, »Wortfarn rollt sich auf«) und überraschende Wendungen (»Umarmen bis das Dunkel / zu leuchten beginnt«), wobei ihren Gedichten stets der Zweifel eingeschrieben ist: »die worte himmelwärts gerichtet wenn es himmel gibt // umarmen doch zu fest«. Auch wenn manches redundant erscheint und der Begriff »Wort« fast inflationär verwendet wird, Jeschs Gedichte sind ein Versprechen und lassen auf weitere Publikationen hoffen."
– Christoph Janacs, Literatur und Kritik, März 2016

Zur Zeitschrift Literatur und Kritik:
http://www.omvs.at/de/literatur-und-kritik/

.
Verlagsgeschichte Archiv News Guthmann Homebase Sitemap